Elche – Die größte Hirschart
Jagd auf Elche
Für passionierte Jäger ist die Jagd auf einen ausgewachsenen Elch wahrscheinlich das größte Vergnügen. Ob in Alaska, Kamtschatka oder Europa – die Elchjagd findet weltweit großes Interesse. Zwischen dem europäischen Elch und den anderen Elcharten der Welt gibt es bedeutende Unterschiede. Besonders großes Geweih tragende Elche erwarten die Jäger in Nordamerika und Ostrussland. Der Elch zieht sich in der Regel in die Tiefen der Wälder oder Sümpfe zurück und wird daher meist in unberührter Natur bejagt. Die Elchjagd kann Tage oder sogar Wochen dauern und ist in der Regel körperlich anstrengend, sofern der Jäger nicht aus einer Jagdhütte jagt. Der Elch, der größte Vertreter der Hirsche, ist extrem groß und wiegt mehrere hundert Kilogramm. Daher muss eine solche Jagd gut geplant und durchgeführt werden. Erfahrene Elchjagd-Reiseveranstalter sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Jagdreisen weltweit und garantieren die besten Jagderfolge.
Elcharten weltweit
Weltweit gibt es nicht nur den Europäischen Elch (Alces alces alces), sondern auch den Sibirischen Elch (Alces alces pfitzenmayeri), den Kamtschatka-Elch (Alces alces buturlini), den Amur-Elch (Alces alces cameloides), den Yellowstone-Elch (Alces alces shirasi), den Ostkanadischen Elch (Alces alces americana), den Westkanadischen Elch (Alces alces andersoni) und den mächtigen Alaska-Elch (Alces alces gigas). Diese Elcharten unterscheiden sich grundsätzlich in Bezug auf Wildgewicht und Jagdtrophäengröße. So hat beispielsweise der Europäische Elch ein kleineres Geweih, während der Alaska- und Kamtschatka-Elch durch sehr große Geweihe hervorstechen. Die Elchjagd ist grundsätzlich nur auf der Nordhalbkugel verbreitet. Wie aus den Namen der Unterarten hervorgeht, findet die Elchjagd weltweit auf einer nahezu horizontalen Linie statt, von Ostkamtschatka bis Westalaska. Auch in Deutschland werden gelegentlich Elche gesichtet. Aufgrund der durch menschliche Kultur geprägten Geographie ist es jedoch für Elche äußerst schwierig, ein normales Leben zu führen. Daher werden passionierte Elchjäger auch in Zukunft ihre Jagdmöglichkeiten im Ausland suchen.
Lebensraum der Elche
Elche gelten als Tiere mit besonders hoher Anpassungsfähigkeit in Bezug auf ihren Lebensraum, bevorzugen jedoch feuchte und sumpfige Waldgebiete. Diese Gebiete finden sich in der Regel nur auf der Nordhalbkugel und bilden hier den ausgedehnten Tundra- und Taigagürtel. Elche sind in der Regel Standwild, das über ein großes Gebiet verteilt ist. Daher können erfahrene Führer geeignete Elche lokalisieren und die Jagdchancen der Jäger erhöhen. Elche lieben Bäume besonders in Sumpfgebieten. Aber auch trockenere Lebensräume wie die Tundra werden von Elchen erfolgreich besiedelt. Ihre Hauptfeinde sind in der Regel Wolf und Bär, und beide stellen besonders für Jungtiere eine Bedrohung dar. Ein ausgewachsener Elch kann sich verteidigen und flieht mit einem charakteristischen Lauf. Elche sind auch in Bezug auf die Höhenlage flexibel – so gibt es beispielsweise in Schweden zahlreiche Elchpopulationen, die in bestimmten Höhenlagen leben.
Elchjagd – eine einzigartige Jagdtrophäe
Besonders das Elchgeweih hat Jäger aller Länder seit jeher fasziniert. Nach den Jagdtrophäenkriterien sind die stärksten Elch-Unterarten der Welt der Alaska- und der Kamtschatka-Elch. Die mächtigen Geweihe dieser Arten können manchmal eine Länge von 70 Zoll erreichen – das gilt weltweit als Rekord. Das Körpergewicht einiger Elche kann 800 Kilogramm erreichen und die Schulterhöhe bis zu 2,40 Meter betragen. Wenn ein Elch ein großes Geweih hat, wird die Elchjagd wirklich zu einer gewaltigen Jagd. Der Europäische Elch hingegen hat ein wesentlich kleineres Geweih, das in der Regel aus Stangen oder kleinem Geweih besteht. Überall auf der Welt ist sein Fell dunkelbraun bis schwarz gefärbt und weist an den Beinen weiße Flecken auf. Besonders eindrucksvoll bei großgeweihtragenden Elchen ist der unter dem Geweih herabhängende Kehlsack, der in Nordamerika auch als „Bell“ bezeichnet wird. Nach dem Herbst, im November, wird das Geweih abgeworfen und ein neues beginnt zu wachsen.
Elchjagd in Europa
In Europa gibt es für ausländische Jäger interessante Angebote für die Elchjagd. Aufgrund geeigneter Lebensräume kann die Elchjagd besonders in Nord- und Osteuropa durchgeführt werden. Nachhaltig bewirtschaftete Populationen finden sich in Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Weißrussland, Russland und teilweise auch in Tschechien. Die Elchjagd wird in Europa seit Menschengedenken betrieben. Hier ist besonders das wertvolle Wildbret, aber auch das beeindruckende Geweih von Bedeutung. Die Elchjagd in Europa ist für Mitteleuropäer wesentlich günstiger als die Elchjagd in Alaska oder Kamtschatka. Hier müssen keine langen Strecken zurückgelegt werden und die Jagdgebühren sind aufgrund der geringeren Jagdschwierigkeit natürlich niedriger. In den weniger bekannten Ländern Europas kann es immer vorteilhaft sein, mit dem Auto zu reisen, daher wird die Anreise mit dem Auto ausdrücklich empfohlen. Dennoch gibt es für den komfortableren Jäger auch Möglichkeiten, mit dem Flugzeug oder der Fähre anzureisen.
Elchjagd mit Hund in Schweden
Die Elchjagd mit dem Los- oder Elchhund in Schweden verspricht eine besondere Spannung. In Schweden werden jährlich 80.000 Elche gejagt – meistens auf diese Weise. Bei der Jagd mit dem Jämthund, der in Schweden auch als Elchhund bekannt ist, ist die Fähigkeit des Hundes von großer Bedeutung. Der Hund wird zur Suche ausgeschickt und findet früher oder später einen Elch. Dann folgen die Jäger und der Hundeführer der Stelle, wo der Hund gestellt hat. Nach einer Weile kommen die Jäger zusammen und versuchen, den Elch zu erlegen. Allerdings können oft tagelange Verfolgungsprozesse stattfinden, bei denen viele Hunde verloren gehen können. In modernen Zeiten hilft jedoch das GPS-Ortungssystem dabei. Diese Jagdart ist zweifellos ein großes Abenteuer und voller Herausforderungen. Wenn der Jäger jedoch seine Beute, sei es Elch oder Elchkuh, wirklich verdient errungen hat, wird ein solcher Jagderfolg wahrscheinlich für immer in seiner Erinnerung bleiben.
Elchjagd in Nordamerika
Wenn passionierte Elchjäger das Wort „Nordamerika“ hören, assoziieren sie es natürlich sofort mit dem Alaska-Elch. Das ist auch kein unbegründeter Gedanke, denn dies sind weltweit einzigartig beeindruckende Elcharten. Wenn Sie in Nordamerika einen bestimmten Elch jagen möchten, zum Beispiel eine Trophäe einer bestimmten Größe, müssen Sie mehrere Wochen einplanen. Aufgrund der weitläufigen Jagdgebiete ist die Wilddichte hier unerwartet niedrig. Daher sollten ausländische Jäger, die in Nordamerika auf Elchjagd gehen, definitiv mehr Zeit einplanen. Aber auch in Ostkanada, beispielsweise in Ontario, ist die Elchjagd spannend und herausfordernd. Die Landschaft Ostkanadas unterscheidet sich oft völlig von Alaska. Ausgedehnte Wald- und Seenlandschaften laden zu aufregenden Elchjagden ein.
Elchjagd in Russland
Für die Elchjagd in Russland gibt es zwei Optionen. In Westrussland wird der Europäische Elch bejagt. Hier gibt es an der Grenze zu Weißrussland und den baltischen Staaten hervorragend bewirtschaftete Jagdreviere. In Ostrussland, besonders in Kamtschatka, wird hauptsächlich der Kamtschatka-Elch bejagt. Diese Elchart ist eine der größten Elcharten der Welt und hat Elchjäger weltweit seit jeher fasziniert. In dieser endlosen Wildnis einen sehr wertvollen und starken Elch zu jagen, ist eine ganz besondere Erfahrung. Hier gibt es in Form von eisiger Kälte und endlosen Landschaften außergewöhnliche Herausforderungen als häufig bejagte Orte. Die Kälte hier ist jedoch schwer zu beschreiben und kann manchmal bis in den zweistelligen Minusbereich sinken. Unter diesen Bedingungen zu jagen erfordert einen unbeugsamen Willen und große Ausdauer. Im Gegenzug erhält man eine besonders beeindruckende Jagdtrophäe, die das wertvollste Stück jeder Jagdsammlung sein wird. Bisher konnten nur sehr wenige Jäger die Jagderfahrung in Kamtschatka erleben.

